Die Nummer 1 in BaWü

Nein, damit ist ausnahmsweise mal nicht der Karlsruher SC gemeint, der, ganz nebenbei bemerkt, auch nach 10 Spieltagen und einem 3:0 Heimsieg gegen Paderborn am Freitag, weiterhin ungeschlagen an der Spitze der 2. Liga steht.

Thema dieses Posts ist vielmehr die Hörer-Hitparade, die der Radiosender SWR1 vom 2. bis 4. November zelebriert hat. Alle Jahre wieder startet der Sender eine solche Hitparaden-Aktion, in der die Hörer ihre Lieblingshits wählen können. Dabei lassen sich die Redakteure aber jedes Jahr eine neue Variante einfallen. 2004 wurden die Ergebnisses z.B. getrennt nach Männern und Frauen ausgezählt und separate Hitlisten erstellt, 2005 jeweils eine eigene Hitparade für Baden und Württemberg. Dieses Jahr gab es nur eine Rangliste, allerdings wurde dabei nicht wie sonst üblich, nach einzelnen Titeln, sondern nach Interpreten ausgewertet und nur der jeweils meistgewünschte Song eines Künstlers war dann in der Hitparade vertreten.

In den Top Ten tummelten sich wieder die üblichen Verdächtigen wie Herbert Grönemeyer (als nach wie vor erfolgreichster deutscher Künstler mit „Mensch“), Dire Straits („Brothers In Arms“), Pink Floyd („Wish You Were Here“), Deep Purple („Child In Time“), Beatles („Let It Be“), Queen („Bohemian Rhapsody“) und Led Zeppelin („Stairway To Heaven“). Bemerkenswerterweise gelang es Queen dieses Jahr, die unangefochtenen Spitzenreiter der vergangenen Jahre, Led Zeppelin, vom Thron zu stossen!

Meine persönlichen Favoriten, „Hotel California“ von den Eagles (Platz 13) und Bryan Adams („Summer of ’69“, Platz 11) haben indes gegenüber den Vorjahren deutlich an Boden verloren, ebenso wie John Miles („Music“, Platz 16), was vermutlich auf die mangelnde „Hit-Tiefe“ dieser Interpreten zurückzuführen ist, die eben neben Ihrem einen, absoluten Mega-Hit weniger vergleichbar starke Nummern vorzuweisen haben, zumindest im Gegensatz zu den erstgenannten Künstlern.

Leider hatte ich dieses Jahr nicht die Möglichkeit, die Hitparade live im Radio mitzuverfolgen, aber das Ergebnis gibt es auf der Homepage des Senders auch zum Nachlesen, sowie die Hitlisten aller SWR1-Hitparaden seit 2001 zum Download im Excel-Format. Ein Eldorado für Musik- und Statistik-Fans wie mich! Ich bin auf jeden Fall schonmal gespannt, was sie sich für nächstes Jahr einfallen lassen …

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