Die Reise der Pinguine

… geht noch weiter, doch der Höhenflug der Flyers ist beendet!

Pittsburgh schlägt Philly in 5 Spielen und steht nach 16 Jahren erstmals wieder im Stanley Cup Finale.

Nachdem Pittsburgh die ersten 3 Spiele der Serie gewann, konnte Philadelphia wenigstens noch das 2. Heimspiel für sich entscheiden und so zumindest ein weiteres Spiel erzwingen. Doch im 5. Spiel in Pittsburgh drehten die Penguins dann nochmal richtig auf und schossen die Flyers mit einem deutlichen 6:0 endgültig ab. Die Pens rund um die Stars Sidney Crosby, Evgeni Malkin, Marian Hossa, Jordan Staal und Keeper Marc-Andre Fleury zeigten sich in den Playoffs, wie auch bereits in der Vorrunde, in bestechender Form und stehen völlig zurecht im Finale um die begehrteste Eishockey-Trophäe.

Die Flyers wiederum können mit ihrem Abschneiden diese Saison mehr als zufrieden sein. Kaum jemand hätte ihnen zugetraut, so weit zu kommen. Nicht zuletzt nach der desaströsen Leistung, die das Team letzte Saison abgeliefert hatte. Zudem musste man in den Playoffs komplett auf den verletzten Star Simon Gagne verzichten und beinahe die gesamte Serie gegen Pittsburgh fehlten verletzungsbedingt die beiden Top-Verteidiger Kimmo Timonen und Braydon Coburn. In Bestbesetzung hätten die Flyers auch das Duell mit den Erzrivalen aus Pittsburgh vielleicht etwas spannender gestalten können. Aber egal, dieses Team hat auf jeden Fall Zukunft, denn es besteht aus vielen jungen Spielern wie Mike Richards, Jeff Carter, R.J. Umberger, Joffrey Lupul, Scottie Upshall oder Scott Hartnell, die diese Saison schon einen großen Beitrag zum Erfolg geleistet haben, aber (hoffentlich) noch lange nicht auf dem Höhepunkt ihrer Karriere angelangt sind.

Auf wen die Penguins im Stanley Cup Finale treffen, entscheidet sich erst noch in den nächsten Tagen, da die Dallas Stars durch 2 Siege in Folge Detroits Führung in der Best-of-7-Serie auf 3:2 verkürzen konnte. Ich denke aber trotzdem, dass sich die Red Wings die Finalteilnahme nicht mehr nehmen lassen werden.

Die Eishockey-WM in Kanada ist derweil auch zu Ende gegangen. Russland holte in der Verlängerung Gold gegen Gastgeber Kanada und Finnland bezwang Schweden im Bruderduell um die Bronzemedaille.

Die deutsche Nationalmannschaft verpasste leider den Einzug in’s Viertelfinale und somit die direkte Qualifikation für Olympia 2010, aber mit Siegen gegen die Slovakei und Lettland lieferte man zumindest eine halbwegs akzeptable Leistung ab.

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Eine Antwort

  1. Eishockey in Texas, das hat was. :o)

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