15 Seconds of Fame

Ein Sprichwort besagt, dass jeder in seinem Leben mal für 15 Minuten berühmt ist. Ich habe es nun endlich geschafft! Allerdings sind es bei mir statt 15 Minuten wohl eher ein wenig mehr als 15 Sekunden … ungefähr so lange dauert nämlich mein Beitrag zur neuesten Veröffentlichung der Band Sleeping At Last! 😉

Die Band hatte zu einer interessanten Aktion aufgerufen: für eine neue Acoustic-Version des Songs „All This To Say“ aus dem aktuellen Album „Storyboards“ sollten die Streicher am Anfang der Albumversion durch einen Chor ersetzt werden – bestehend aus ihren Fans! Alles was man dazu tun musste war, eine bestimmten Ton (A#) am Rechner einzusingen und an die Band zu mailen. Voilà – fertig ist der Internetchor!

Natürlich habe ich mir als begeisterter Sänger eine solche Chance nicht entgehen lassen und auch eine Aufnahme eingeschickt. Gestern wurde der fertige Song nun offiziell veröffentlicht und ich bin sowohl in den Credits als auch auf dem Cover namentlich erwähnt:

Den direkten Link zum offiziellen, kostenlosen Download gibt es hier: http://bit.ly/allthistosay

Huldigungen und Autogrammwünsche bitte ich in den Kommentaren zu hinterlassen … 😀

Übrigens: wer Sleeping At Last noch nicht kennt, kann sich bei NoiseTrade auch kostenlos einen 6-Song-Sampler herunterladen, welcher jeweils 3 Lieder aus dem aktuellen Album, sowie vom Vorgänger „Keep No Score“ enthält und einen guten Einstieg in die Musik der Band bietet.

Blogparade: Musik des Jahres 2009

Alle Jahre wieder ruft cimddwc dazu auf, im Rahmen einer Blogparade die persönlichen Musikhighlights des vergangenen Jahres zu küren. Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal teilgenommen und auch dieses Jahr will ich hier kurz meine Favoriten vorstellen:

Mein Song des Jahres:

Natürlich gab es einige gute Songs in diesem Jahr, aber so ziemlich am meisten begeistert hat mich „Wire to Wire“ von Razorlight:

Ebenfalls oft und gerne gehört: Milow mit „Ayo Technology“

Mein Album des Jahres:

Für die ersten paar Monate des vergangenen Jahres hätte diese Ehre sicher dem bereits im September 2008 erschienenen Album Only By The Night von den Kings of Leon gebürt, wobei ich hier ehrlich gesagt hauptsächlich die erste Hälfte (bis einschließlich „Revelry“) ziemlich stark finde, der Rest fällt imho im Vergleich leider etwas ab.

Ende März erschien bei uns dann aber endlich das zweite, namenlose Album von The Fray. Isaac Slade und seinen Jungs ist damit etwas gelungen, woran viele Bands scheitern: das neue Album gefällt mir tatsächlich noch besser als das Debüt „How To Save A Life“ von 2006! Die Songs wirken noch ausgereifter und das Album stellt als Ganzes einfach eine runde Sache dar, ohne dass einzelne Songs (negativ) aus dem Rahmen fallen würden. Das Album in voller Länge bei last.fm

Mein Live-Album des Jahres:

Da ich auch dieses Jahr auf keinem grösseren Konzert war und auch bei den Musik-DVDs kein absolutes Highlight auszumachen war, habe ich mich stattdessen für einen Live-Mitschnitt von einem meiner Lieblingskünstler entschieden. Noel Gallagher, der sich in diesem Jahr leider endgültig(?) von seinem Bruder Liam und dem Rest von Oasis getrennt hat, spielte im März 2007 in der Londoner Royal Albert Hall ein Benefizkonzert für den Teenage Cancer Trust, welches im vergangenen Jahr unter dem Namen The Dreams We Have As Children als Digital-Only-Release veröffentlicht wurde. Gallagher spielte, unterstützt von Oasis-Gitarrist Gem Archer und Percussionist Terry Kirkbride,  sowie teilweise auch durch ein kleines Orchester, Akustikversionen von Oasis-Hits aus sämtlichen Schaffensperioden der Band. Ein besonderes Highlight dieser Performance ist der Gastauftritt von „Modfather“ Paul Weller, der zusammen mit Noel den Jam-Klassiker „The Butterfly Collector“, sowie „All You Need Is Love“ von den Beatles zu Gehör brachte.

Und wer wissen möchte, was ich im vergangenen Jahr sonst noch so gehört habe, der wirft einfach einen Blick auf den „Soundtrack of My Life“ in der rechten Spalte – frisch aktualisiert mit den meistgehörten Alben der letzten Zeit.

The Dreams We Have as Children