Filmrätselstöckchen #1207

Vorhin habe ich seit langem mal wieder beim Filmrätselstöckchen reingeschaut und konnte bei David den SciFi-Anime Ghost in the Shell erraten. Und nun geht es hier gleich mit etwas völlig anderem weiter …

Sorry für die etwas schlechtere Bildqualität, es handelt sich diesmal um Bilder aus einer TV-Aufnahme …

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Der Küperpunk erriet schließlich – obwohl er ihn nicht gesehen hat – Wer früher stirbt, ist länger tot. Eine etwas ungewöhnliche, aber durchaus sehenswerte Produktion aus deutschen Landen. Morgen um 19:00 Uhr geht es voraussichtlich weiter …

Blogparade: 10 Lieblingsfilme

Am Freitag war mein letzter Tag im Büro für dieses Jahr und so habe ich nach einer ziemlich stressigen Vorweihnachtszeit nun endlich wieder etwas mehr Zeit um auch hier mal wieder für neuen Content zu sorgen.

Als Erstes werde ich mal diverse Stöckchen und Ähnliches abarbeiten, was sich in den letzten Wochen angesammelt hat. So hat David z.B. zu einer Blogparade aufgerufen, bei der jeder 10 seiner Lieblingsfilme aufzählen soll. Es ist natürlich ein großer Unterschied, ob nach Lieblingsfilmen gefragt wird (sehr subjektiv) oder nach den „besten Filmen aller Zeiten“ (eher objektiv).  Zu den (handwerklich) besten Filmen gehört für mich z.B. auf jeden Fall auch die „Pate“-Trilogie, aber deshalb gehört sie trotzdem nicht unbedingt zu meinen Lieblingsfilmen. Ya know what I mean?

Nun denn, für meine Liste gewinne ich bestimmt keinen Originalitätspreis, aber bei nur 10 möglichen Nennungen wollte ich halt schon die ganzen Kultfilme mit drin haben, die ich mir wirklich immer wieder ansehen kann. Hier also meine Top-10 – ohne wertende Reihenfolge, daür grob chronologisch sortiert:

  1. Star Wars IV-VI (1977/1980/1983): die Mutter aller SciFi/Fantasy-Filme! Mehr braucht man dazu, glaube ich, nicht zu sagen. Da die Filme inhaltlich stark zusammenhängen, macht es aus meiner Sicht keinen Sinn, einen einzelnen herauszupicken und ich habe dabei auch keinen besonderen Favoriten.
  2. The Blues Brothers (1980): heiße Musik und coole Typen, was braucht es mehr? Absoluter Kultfilm, vor allem natürlich wegen der Musik und den zahlreichen Gaststars …
  3. Zurück in die Zukunft (1985): Zeitreisen sind cool, vor allem, wenn Sie mit soviel Humor präsentiert werden, wie hier. Auch der sympathische Hauptdarsteller Michael J. Fox ist natürlich ein dickes Plus. Die beiden Sequels erreich imho nicht ganz die Klasse des 1. Teils, machen aber trotzdem ebenfalls viel Spaß.
  4. Highlander (1986): Es kann nur einen geben! Genialer Mix aus Fantasy, SciFi und Real-World-Action. Die grundlegende Idee war wirklich mal was Neues und die Schwertkämpfe einfach mitreissend. Weitere Pluspunkte sind natürlich die schottischen Highlands als Location und einer meiner Lieblingsschauspieler: Sean Connery!
  5. Indiana Jones und der lezte Kreuzzug (1989): der Mann mit dem Hut ist einfach Kult! Abentuer und Action, gepaart mit jeder Menge Humor. Das Zusammenspiel zwischen Ford und Connery ist einfach perfekt, deshalb fällt meine Wahl auch auf Teil 3. Obwohl die anderen beiden Teile natürlich auch nicht zu verachten sind.
  6. Die Mumie (1999): nicht besonders gruselig, dafür aber äußerst rasant und herrlich selbstironisch! Der 2. Teil hat mich damals eher enttäuscht, den dieses Jahr erschienenen 3. Teil fand ich dagegen wieder gelungener …
  7. Shrek (2001): die Abenteuer von Shrek & Donkey gehören immer noch zu den lustigsten Animationsfilmen überhaupt. Vor allem der etwas erwachsenere Humor im Vergleich zu den meisten Konkurrenten spricht mich besonders an. Herrlich, wie hier zahlreiche Märchen- und Fantasy-Clichees durch den Kakao gezogen werden. Die Fortsetzungen gefallen mir ebenfalls sehr gut.
  8. Der Herr der Ringe I-III (2001-2003): epische und bildgewaltige Verfilmung des Fantasy-Buchklassikers schlechthin. Fantasy-Kino at it’s best! Doch auch hier gilt: die Aufteilung in 3 Teile wurde nur aufgrund der Lauflänge  vorgenommen, inhaltlich gehört das natürlich alles zusammen, deshalb wird hier auch nicht ein bestimmter Teil ausgewählt. Und natürlich reden wir hier von den Extended Editions …
  9. Spider-Man (2002): ich liebe Comic-Verfilmungen, und das, obwohl ich die meisten der Vorlagen gar nicht gelesen habe. Spider-Man ist sicher einer der besten und beliebtesten Vertreter seiner Zunft. Der Film schafft hervorragend den Spagat zwischen Action und Charakter-Drama und bietet einfach allerbeste Unterhaltung.  Der 2. Teil wird von manchen sogar als noch besser eingeschätzt, ich würde sagen, die beiden nehmen sich nicht viel. Ich bevorzuge trotzdem den 1. Teil, in dem die Vorgeschichte erzählt wird.
  10. X-Men 2 (2003): noch ’ne Comic-Verfilmung, neben Spidey und Nolans Batman die erfolgreichste Reihe aus den letzten Jahren. Hier fällt meine Wahl auf den Mittelteil. Der 1. Film gefällt mir zwar ebenfalls sehr gut, aber nachdem in diesem die zahlreichen Charaktere eingeführt wurden, geht es dann hier endlich richtig zur Sache.

Das waren Sie also, meine 10 Lieblingsfilme. Natürlich erhebt diese Liste keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit! Da gibt es noch so viele andere, tolle Filme, die ich hätte nennen können. Wer ebenfalls gerne an der Blogparade teilnehmen möchte, muss sich allerdings beeilen, denn die Aktion läuft nur noch bis Heiligabend! Es könnte sich allerdings lohnen, denn es gibt auch etwas zu gewinnen …

Erwähnenswert  finde ich übrigens auch noch die Liste vom Empire Magazin, die David zu der Blogparade inspiriert hat: The 500 Greatest Movies Of All Time

Schöne Bescherung!

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Gefunden bei cimddwc McClane

Bond-Songs

Diese Woche startet ja der neue Bond im Kino und im Vorfeld wurde bereits eine Menge sowohl über den unglücklichen deutschen Titel „Ein Quantum Trost“ (OT: „Quantum of Solace“), als auch über den Titelsong „Another Way To Die“, gesungen von Alicia Keys & Jack White, diskutiert.

Hier das offizielle Video zum Song:

Naja, Chris Cornells „You Know My Name“ aus Daniel Craigs erstem Auftritt als 007 hat mir da doch deutlich besser gefallen, aber immer noch besser als Madonnas unsägliches „Die Antoher Day“ (OK, das ist nicht besonders schwer) …

Angeregt durch die Diskussion lassen nun auch diverse Webseiten (z.B. SWR3.de oder Bild.de) Ihre Besucher abstimmen, welches der beste Bond-Song aller Zeiten ist.

Meine persönlichen Top-3:

  1. „GoldenEye“ – Tina Turner
  2. „Live And Let Die“ – Paul McCartney & The Wings
  3. „You Know My Name“ – Chris Cornell

Was meint Ihr zum neuen Song und welches sind Eure Favoriten?

So oder so freue ich mich auf den Film, weil mir auch „Casino Royale“ sehr gut gefallen hat. Allerdings wird es bei mir eher Ende November werden, bis ich in’s Kino komme …

Hier noch der aktuelle Trailer:

Jack Bauer und der heilige Gral

Nach längerer Blogpause gibt es heute mal wieder ein Lebenszeichen von mir, auch wenn es nur eine kleine Anekdote ist …

Heute abend läuft im TV ja die Dan Brown-Verfilmung „The Da Vinci Code – Sakrileg“. Dazu hat meine Programmzeitschrift als Trivia im „Info“-Kasten folgendes zu berichten:

Fast wäre der Stoff für die dritte Staffel der Serie „24“ gekauft worden. Autor Brown wollte ihn aber als Kinofilm sehen.

Nee, ne?  Jack Bauer auf der Jagd nach dem heiligen Gral, oder was? Kann ich mir jetzt nicht so wirklich vorstellen, wie das zusammenpassen soll …

Kino & Comics

Gestern habe ich mit Tobias und 2 weiteren Bekannten die Ausstellung „Kino & Comics“ in der Städtischen Gallerie im ZKM in Karlsruhe besucht. Wie der Name schon andeutet konzentriert sich die Ausstellung auf Comics, die auch verfilmt wurden.

Es wurde ein schöner Überblick geboten, angefangen bei den Klassikern wie Tarzan, Jungle Jim, Buck Rogers oder Flash Gordon, die in den 30er Jahren entstanden und auf der Leinwand durch Legenden wie Buster Crabbe oder Johnny Weissmüller verkörpert wurden, die beide im Laufe ihrer Karriere in die Haut mehrerer Comichelden schlüpften und interessanterweise beide erfolgreiche Schwimmer waren, bevor sie sich der Schauspielerei zuwandten.

Die franko-belgischen Klassiker wie TIm & Struppi, Lucky Luke oder Asterix waren ebenso vertreten wie einige hierzulande ziemlich unbekannte italienische Comics und natürlich die unumgänglichen US-Helden von DC (Superman, Batman) und Marvel (Spider-Man, X-Men, Hulk, Daredevil). Selbst einige Graphic Novels neueren Datums, wie Frank Millers Sin City oder Alan Moores From Hell und Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen wurden berücksichtigt. Dafür vermissten wir aber z.B. V wie Vendetta oder Road to Perdition.

Für jeden der insgesamt 34 ausgestellten Comics wurden in einem Schaukasten neben einigen Heft- und Buchexponaten ausführliche Hintergrundinfos zu Inhalt und Entstehung, den Schöpfern, sowie zu den gedrehten Verfilmungen geboten. An den Wänden hingen zahlreiche Filmposter, sowie Originalzeichnungen und Strips und es wurden sogar einige Filmkostüme von Batman, Spider-Man, Daredevil und Wolverine ausgestellt, sowie Requisiten wie die Maske des Green Goblin oder Conans Schwert.

Wir waren uns einig, dass uns die Ausstellung sehr gut gefallen hat und dementsprechend kann ich sie auch jedem, der sich für das Thema interessiert, weiterempfehlen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 5. Oktober.

Als krönenden Abschluss haben wir uns dann noch „Die Mumie: Das Grabmal des Drachenkaisers“ im Filmpalast am ZKM angesehen. Hier gingen die Meinungen dann etwas auseinander, aber ich muss sagen, ich wurde gut unterhalten und der Film hatte einige gelungene Gags zu bieten, vor allem da er – wie schon seine beiden Vorgänger – ziemlich selbstironisch daherkommt. Sicherlich kein filmisches Meisterwerk, aber solide Action-Unterhaltung, bei der man das Hirn weitestgehend abschalten kann.

Dr. Horrible’s Sing-Along Blog

Joss Whedon ist Fans amerikanischer TV-Serien vor allem bekannt als Schöpfer der Serien „Buffy“, „Angel“ und dem SciFi-Western-Mix „Firefly“. Besonderen Kult-Status genießt dabei die Buffy-Musical-Episode „Once More With Feeling“. Dementsprechend ist es auch nicht allzu verwunderlich, dass sich Meister Whedon bei seinem neuesten Projekt erneut dem Musical zugewandt hat.

„Dr. Horrible’s Sing-Along Blog“ ist ein Small-Budget Projekt, das Whedon während des US-TV-Autorenstreiks im Frühjahr zusammen mit seinen Brüdern Zack und Jed, sowie dessen Verlobten konzipierte. Als Schauspieler konnte er u.a. auch Nathan Fillion gewinnen, der schon in Whedons Firefly die Hauptrolle spielte.

Das Musical wurde ursprünglich, aufgeteilt in 3 Akten mit einer Länge von jeweils ca. einer Viertelstunde, im Abstand von ein paar Tagen im Internet veröffentlicht und war insgesamt nur eine knappe Woche online kostenlos anzusehen. Leider habe ich die ursprüngliche Veröffentlichung verpasst, aber das macht nichts, denn obwohl bereits eine DVD-Version geplant ist und man die Miniserie auch im iTunes-Store erwerben kann, steht das Video mittlerweile auch auf der offiziellen Homepage wieder zum kostenlosen Anschauen zur Verfügung!

Wer also wie ich die Serie bisher verpasst hat und auf nerdigen Humor steht, der sollte die Gelegenheit nutzen und das jetzt schleunigst nachholen!